Die Virusgrippe
Die Influenza wird durch Viren ausgelöst. Allerdings wird im Volksmund der Begriff Grippe auch irrtümlich für Erkältung und andere harmlos verlaufende Krankheiten verwendet. Das sorgt dafür, dass die echte Grippe immer noch bei vielen Menschen deutlich unterschätzt wird.
Die Virusgrippe ist eine der letzten Seuchen welche weltweit auftritt, egal wie fortschrittlich das Land ist – vor der Virusgrippe ist niemand sicher.
Die Übertragung erfolgt über die Tröpfcheninfektion, beispielsweise beim Husten, Niesen oder Atmen von Mensch zu Mensch. So kann sich jeder – auch vollkommen gesunde Menschen – anstecken. Die Infektionsgefahr ist besonders an Orten mit hohem Menschenauflauf groß.
Die Viren infizieren und schädigen die Schleimhäute der Atemwege. Dadurch wird die Abwehr geschwächt und dies wiederum begünstigt das Eindringen anderer Erreger. Das führt zu weiteren folgenschweren Erkrankungen wie Lungenentzündungen. Die Influenza verursacht jährlich Kosten im Milliardenbereich, aber auch die Zahl der Todesopfer ist nicht zu unterachten. Jährlich sterben etwa 15.000 Menschen in Deutschland an den Folgen der Virusinfektion „Grippe“. Das sind etwa doppelt so viele, wie im Straßenverkehr. Gerade ältere Menschen, chronisch Kranke oder Menschen mit geschwächten Abwehrkräften sind besonders gefährdet.
Eine präventive Maßnahme ist die jährliche Schutzimpfung gegen Grippe, diese kann die gesundheitlichen Risiken der Influenza eindämmen. Da sich die Virusstämme kontinuierlich anpassen, muss jeden Herbst gegen neue Erreger geimpft werden.