Mögliche Komplikationen

In Deutschland sterben jährlich 15.000 Menschen an den Folgen einer Influenza, das sind doppelt so viele, wie im Straßenverkehr. Damit ist die Influenza neben der Pneumokokken-Infektion die häufigste Todesursache in Deutschland. Sie sehen – Die echte Grippe sollte nicht unterschätzt werden.

Da die Viren die Abwehr des Betroffenen schwächen sind die Schleusen geöffnet für weitere Infektionen, viralen und bakterieller Art. Das kann jedem Menschen, in jeder Altersgruppe passieren. Allerdings sind ältere Menschen über 60 Jahren stärker gefährdet.

Bei besonders schweren Verlaufsformen führt die Influenza zum Tod, da der Körper der Anzahl an Infektionen nicht mehr Herr werden kann. Andere Komplikationen sind Lungenentzündungen, Oder gar eine Hirnhautentzündung. Ebenso möglich sind Entzündungen des Herzmuskels, was mit bleibenden Herz- Kreislaufstörungen einher geht. Bei chronisch kranken Menschen kommt es zur Verschlimmerung des allgemeinen Gesundheitszustandes. Aber auch gesunde Menschen können noch Wochen oder Monate unter postgrippalen Symptomen leiden.

Vor allem ist mit einer bakteriellen Superinfektion, zwei bis drei Tage nach Ausbruch der Influenza zu rechnen. Durch die geschwächte Abwehr wird der Körper geradezu mit Bakterien überschwemmt. Diese verlängern den Verlauf der Influenza deutlich und sind mit verantwortlich für den Ausbruch einer Pneumonie. Diese bakteriellen Infektionen können jedoch erfolgreich mit Antibiotika behandelt werden.

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